ChatGPT Ads sind in der Schweiz live: Was sich am 24. August geändert hat

ChatGPT Ads sind gesponserte Platzierungen, die unterhalb der Antwort von ChatGPT erscheinen, klar gekennzeichnet und sichtbar von der Antwort getrennt. Seit dem 24. August 2026 laufen sie in der Schweiz, nachdem OpenAI das Format auf 31 europäische Märkte ausgeweitet hat. Dieser Artikel erklärt, was sich tatsächlich geändert hat, wer die Anzeigen überhaupt sieht, was in der Schweiz anders läuft als in den USA und wie eine Buchung heute funktioniert. Zur Offenlegung: Collective Agency ist eine Zürcher Agentur und betreut ChatGPT Werbung in der Schweiz für Kunden. Der Text ist ein Briefing, keine Verkaufsseite, und alle Zahlen unten sind auf Primärquellen zurückgeführt.

Was ist am 24. August genau passiert?

OpenAI hat den europäischen Start am 18. August 2026 angekündigt und ihn sechs Tage später scharf geschaltet. ChatGPT Ads laufen jetzt in 31 europäischen Märkten, die Schweiz gehört dazu, neben Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, den Benelux-Ländern und Skandinavien. Die Nachrichtenagentur dpa hat die Schweiz in ihrer Meldung ausdrücklich genannt, die Schweizer Fachpresse hat in der Woche vor dem Start darüber berichtet.

Das kam nicht aus dem Nichts. Der Ablauf sah gemäss OpenAIs eigener Ankündigung so aus:

  1. Februar 2026: Pilot in den USA, erstmals Anzeigen innerhalb von ChatGPT.

  2. Frühling und Sommer 2026: Ausweitung auf acht weitere Märkte ausserhalb Europas.

  3. 24. August 2026: 31 europäische Märkte auf einen Schlag, Schweiz inklusive.

Parallel dazu hat OpenAI den kommerziellen Unterbau umgebaut. Begonnen hat es mit CPM-Geboten, dann kam Cost-per-Click dazu, inzwischen wird conversion-optimierter Cost-per-Click unterstützt, mit dem Kampagnen auf ein Geschäftsergebnis statt auf einen Klick bieten. Im selben Zeitraum kamen geografische Ausrichtung und Custom Audiences dazu, ebenso der OpenAI Pixel, eine Conversions API und Anbindungen an Messlösungen von Drittanbietern. OpenAI schreibt, bislang hätten Zehntausende Werbetreibende das Format genutzt. Das ist eine Herstellerangabe ohne offengelegte Methodik, also eher eine Richtungsangabe als eine Marktzählung.

Das Format selbst ist bewusst unspektakulär. Eine Anzeige erscheint unter der Antwort, die der Nutzer angefragt hat, als gesponsert markiert und von der Antwort abgesetzt. Sie ist nicht in den Text eingewoben, und OpenAI hält fest, dass Werbung nicht beeinflusst, was das Modell sagt. Wer eine native Empfehlung innerhalb der Antwort erwartet, hat das Produkt missverstanden, und genau diese Unterscheidung macht die organische Seite der KI-Sichtbarkeit zu einer eigenen Disziplin.

Für Schweizer Werbetreibende ist die praktische Bedeutung schmal, aber real: Es gibt ein neues Inventar, es erreicht Menschen mitten in der Entscheidung, und fast niemand in diesem Markt hat es bisher getestet.

Wer sieht diese Anzeigen überhaupt?

Die Reichweitenfrage kommt zuerst, und die Antwort ist enger, als die meisten Berichte vermuten lassen. Gemäss OpenAIs eigener Hilfe-Dokumentation erscheinen Anzeigen nur bei Nutzern zweier Tarife:

  • Free: der kostenlose Tarif mit Nutzungslimiten.

  • Go: das günstige Abo für rund sieben Euro im Monat.

Alle anderen bleiben werbefrei. Das betrifft Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu. Die dpa nennt für Plus rund 23 Euro und für Pro rund 229 Euro pro Monat, also Preise, die Menschen unter anderem dafür zahlen, genau diese Werbung nicht zu sehen.

Die Folge für die Planung ist unbequem und gehört klar gesagt. Das kaufbare Publikum tendiert zu Menschen, die sich entschieden haben, für einen KI-Assistenten nichts oder möglichst wenig zu zahlen. Im B2B-Umfeld, wo Entscheiderinnen und Entscheider häufiger auf einem firmenfinanzierten Plus- oder Business-Zugang sitzen, ist das eine strukturelle Grenze und kein Zielgruppenproblem, das sich mit besserem Setup lösen liesse. In Konsumkategorien sieht es freundlicher aus, weil dort das Volumen im Gratis-Tarif liegt.

Deshalb würden wir auch kein Budget aus einem funktionierenden Performance Marketing abziehen, um einen ChatGPT-Test zu finanzieren. Sinnvoll ist eine Ergänzung am Rand des Plans, keine Umschichtung.

«Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf die Chat-Verläufe der Nutzer», sagte OpenAIs Vice President of Ads und ergänzte, Informationen aus Gesprächen würden nicht an Werbetreibende weitergegeben. Zur Meldung.

Dave Dugan, Vice President of Ads, OpenAI, zitiert von dpa, 2026, OpenAI weitet ChatGPT Ads auf 31 europäische Märkte aus

Was läuft in der Schweiz anders als in den USA?

Der wichtigste Unterschied: Schweizer Nutzerinnen und Nutzer bekommen zum Start keine personalisierte Werbung. OpenAIs Hilfe-Dokumentation hält ausdrücklich fest, dass personalisierte Werbung im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz zunächst nicht verfügbar ist. In den USA kann ChatGPT bei der Anzeigenauswahl Signale aus dem breiteren Nutzungserlebnis heranziehen, einschliesslich gespeicherter Erinnerungen und jüngerer Chats. In der Schweiz nicht.

Was für die Ausrichtung bleibt, ist vergleichsweise grob: das Gesprächsthema, der ungefähre Standort und der Gerätetyp. Daraus folgen zwei Dinge, die du verinnerlicht haben solltest, bevor du jemanden briefst.

  • Kontext schlägt Zielgruppe. Du kaufst einen Moment in einem Gespräch, keine Person mit Profil. Das Creative muss die Aufmerksamkeit allein aus dem Thema heraus verdienen.

  • Vergleiche mit US-Fallstudien tragen nicht. Jede Leistungszahl aus einer personalisierten US-Kampagne misst ein anderes Produkt.

Es lohnt sich zu verstehen, warum Europa sechs Monate nach den USA drankam und nicht gleichzeitig. Personalisierte Werbung im EWR und in der Schweiz stösst auf Einwilligungsanforderungen, die eine Chat-Oberfläche wirklich unangenehm machen: Das Signal, das ein Werbetreibender wollen würde, ist das Gespräch selbst, und genau das haben Nutzerinnen und Nutzer nicht für Werbezwecke hergegeben. Ohne Personalisierung zu starten ist die pragmatische Antwort darauf, und es erklärt, warum die Schweizer Variante dieses Produkts absichtlich ein schwächeres Ausrichtungsinstrument ist als die amerikanische.

Bei der Datenfrage hat OpenAI eine klare Linie gezogen. Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf Chat-Verläufe, und Gesprächsinhalte werden nicht weitergegeben. Anzeigen sind gekennzeichnet, sichtbar von der Antwort getrennt, und OpenAI hält fest, dass Werbung nicht beeinflusst, was ChatGPT sagt. Ob diese Trennung unter kommerziellem Druck hält, bleibt eine berechtigte Frage. Als erklärte Richtlinie ist sie klarer als das, womit die meisten Werbeplattformen gestartet sind. Wenn dich die Datenschutzmechanik interessiert, haben wir separat über zielgerichtete Werbung und Privatsphäre geschrieben.

Wie kannst du heute eine Kampagne buchen?

Hier liegt der Punkt, den die meisten Berichte falsch darstellen. Du kannst dich noch nicht einloggen und eine Schweizer Kampagne selbst aufsetzen. OpenAIs Verfügbarkeitstabelle für den Ads Manager führt die Schweiz als «Coming Soon», und dasselbe gilt für Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und jeden anderen europäischen Markt auf dieser Liste. Selbstbedienung läuft derzeit in Australien, Brasilien, Kanada, Japan, Korea, Mexiko, Neuseeland, im Vereinigten Königreich und in den USA.

Es gibt heute also zwei Wege:

  1. Direkt über OpenAIs Ads-Solutions-Team, das das Unternehmen für grössere Werbekunden vorsieht und das über ein Vertriebsformular auf der OpenAI-Ads-Seite läuft.

  2. Über Agentur- und Technologiepartner, den Weg, den OpenAI in seiner Ankündigung für den europäischen Start zuerst nennt.

Darin steckt ein Timing-Argument. Sobald der Ads Manager für die Schweiz öffnet, wird der Einstieg trivial und alle kommen gleichzeitig, und genau dann finden Auktionspreise üblicherweise ihr echtes Niveau. Das aktuelle Fenster, in dem der Zugang über ein Gespräch läuft, ist absichtlich unbequem und deshalb dünn besetzt. Wer einen Lernvorsprung will statt eines Gedränges am Starttag, holt ihn sich über genau diesen unbequemen Weg.

OpenAI kündigt an, der Ads Manager zur eigenständigen Nutzung folge für Europa später in diesem Quartal. Bis dahin ist die Einstiegshürde ein Gespräch und keine Kreditkarte, und Budgets werden vereinbart statt mit einem Regler gesetzt. Wir übernehmen Strategie, Kontoaufbau, Creative-Produktion und die laufende Steuerung, die Buchung selbst läuft über OpenAIs Vertriebsstruktur. Ein zertifiziertes Partner-Label behaupten wir nicht, weil uns keines ausgestellt wurde.

Was solltest du in den nächsten drei Monaten tun?

Unsere ehrliche Einschätzung: Das ist für mindestens zwei Quartale ein Lernbudget und kein Wachstumskanal. Das Inventar ist neu, das Publikum eingeschränkt, die Ausrichtung grob, und Schweizer Vergleichsdaten existieren noch nicht. Das ist kein Grund, draussen zu bleiben. Es ist ein Grund, den Test richtig zu dimensionieren.

Ein sinnvoller Einstieg sieht so aus:

  • Wähle eine Kategorie, in der die Kaufentscheidung wirklich Recherche verlangt. Reisen, Software, Versicherungen, Möbel, Weiterbildung. Wenn Menschen eher eine Freundin fragen als eine Suchmaschine, ist das der falsche Kanal.

  • Richte die Messung ein, bevor Budget fliesst. OpenAI Pixel und Conversions API existieren, also gehören serverseitiges Tracking und eine saubere Conversion-Definition an Tag eins und nicht nachträglich dazu.

  • Biete wo möglich auf Ergebnisse. Conversion-optimierter Cost-per-Click ist verfügbar, und ihn zu nutzen zwingt das Konto zur Ehrlichkeit darüber, was ein Ergebnis wert ist.

  • Schreibe Creatives für ein Gespräch, nicht für einen Feed. Die Anzeige steht unter einer Antwort, neben Text, den die Person angefragt hat. Unterbrechungswerbung wirkt dort wie Lärm.

  • Begegne jedem veröffentlichten Kosten-Benchmark mit Misstrauen. Kursierende Zahlen zu Tausenderkontaktpreisen und Mindestbudgets kommen ohne offengelegte Methodik, und wir haben sie in diesem Artikel bewusst weggelassen.

Beim Budget zählt vor allem die Disziplin, vorher festzulegen, was dich zum Weitermachen bewegen würde. Weil es keinen Schweizer Benchmark gibt, muss die erste Kampagne ihren eigenen erzeugen. Definiere die Schwelle vor dem Start, lass sie lange genug laufen, um eine brauchbare Stichprobe zu sammeln, und akzeptiere, dass die erste Auswertung verrauscht sein wird. Ein Test, der zu klein ist, um interpretiert zu werden, kostet gleich viel Aufmerksamkeit wie ein ausreichend grosser und lehrt nichts.

Es gibt einen zweiten Grund hinzuschauen, der nichts mit Mediaeinkauf zu tun hat. Dieselbe Verschiebung, die dieses Inventar geschaffen hat, macht KI-Antworten zu einer eigenständigen Entdeckungsfläche, und genau darum kümmert sich Generative Engine Optimization. Bezahlte Platzierung in ChatGPT und organische Zitierung in ChatGPT-Antworten sind zwei verschiedene Hebel auf derselben Fläche, und es wäre ein Fehler, den einen zu finanzieren und den anderen zu ignorieren. Wenn dich die Mechanik der Anzeigenformate selbst interessiert, haben wir separat beschrieben, wie ChatGPT Ads funktionieren, inklusive Formate und Kosten.

Denkst du über eine erste ChatGPT-Kampagne nach?

Wir betreuen ChatGPT Ads für Schweizer Marken von Zürich aus: Strategie, Setup, Creatives und laufende Steuerung, die Buchung läuft über OpenAIs Vertriebsstruktur. Wenn du eine ehrliche Einschätzung willst, ob deine Kategorie heute schon zu diesem Kanal passt und was ein vertretbarer erster Test kostet, sprich mit uns. Wenn die Antwort lautet, dass du warten solltest, sagen wir das auch.

«Wir möchten, dass Newegg Teil des Gesprächs ist, wenn jemand nach dem passenden Produkt sucht. In ChatGPT präsent zu sein, hilft uns, genau dann als Option in Betracht gezogen zu werden.» Mehr dazu auf der OpenAI-Ads-Seite.

Alec Shao, Performance Marketing Manager, Newegg, 2026, Ergebnisse früher Werbetreibender, OpenAI Ads

Zusammenfassung

ChatGPT Ads sind am 24. August 2026 in der Schweiz live gegangen, als Teil einer Ausweitung auf 31 europäische Märkte. Dieses Briefing zeigt, was sich tatsächlich geändert hat, gestützt auf OpenAIs eigene Ankündigung und Hilfe-Dokumentation statt auf Berichte aus zweiter Hand. Es erklärt, dass nur Free- und Go-Nutzer Werbung sehen, während Plus, Pro, Business und Enterprise werbefrei bleiben, dass personalisierte Werbung in der Schweiz zum Start nicht verfügbar ist und dass die Selbstbedienung über den Ads Manager für den Schweizer Markt weiterhin als «Coming Soon» geführt wird. Ausserdem zeigt es die zwei Buchungswege, die es heute gibt, und wie ein sinnvoll dimensionierter erster Test aussieht.

FAQ

Title

Seit wann sind ChatGPT Ads in der Schweiz verfügbar?

Seit dem 24. August 2026. OpenAI hat den Schritt am 18. August angekündigt und das Format sechs Tage später in 31 europäischen Märkten scharf geschaltet, die Schweiz gehört dazu. Zuvor hatte das Unternehmen Anzeigen ab Februar 2026 in den USA pilotiert und vor dem europäischen Start auf acht weitere Märkte ausgeweitet.

Wer sieht Werbung in ChatGPT?

Nur Nutzerinnen und Nutzer der Tarife Free und Go. Gemäss OpenAIs Hilfe-Dokumentation bleiben Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu werbefrei. Der Go-Tarif kostet rund sieben Euro im Monat. Das erreichbare Publikum tendiert damit zu Menschen, die sich entschieden haben, für einen KI-Assistenten nichts oder sehr wenig zu zahlen.

Sind ChatGPT-Anzeigen in der Schweiz personalisiert?

Nein, zum Start nicht. OpenAI hält fest, dass personalisierte Werbung im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz zunächst nicht verfügbar ist. Für die Anzeigenauswahl zählen das Gesprächsthema, der ungefähre Standort und der Gerätetyp. In den USA können dagegen gespeicherte Erinnerungen und jüngere Chats einfliessen.

Kann ich ChatGPT Ads selbst über ein Self-Service-Tool buchen?

In der Schweiz noch nicht. OpenAIs Verfügbarkeitstabelle für den Ads Manager führt die Schweiz als «Coming Soon», zusammen mit allen anderen europäischen Märkten. Selbstbedienung läuft derzeit in Märkten wie den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Japan und Australien. OpenAI kündigt den Ads Manager für Europa später in diesem Quartal an.

Wie buchen Schweizer Werbetreibende heute eine Kampagne?

Über zwei Wege. Entweder direkt über OpenAIs Ads-Solutions-Team, das auf grössere Werbekunden zielt und mit einem Vertriebsformular beginnt, oder über Agentur- und Technologiepartner, den Weg, den OpenAI für den europäischen Start zuerst nennt. In beiden Fällen werden Budgets im Gespräch vereinbart statt in einer Oberfläche gesetzt.

Was kostet eine ChatGPT-Kampagne?

Für die Schweiz gibt es noch keinen verlässlichen öffentlichen Benchmark. Kursierende Zahlen zu Tausenderkontaktpreisen und Mindestbudgets kommen ohne offengelegte Methodik, deshalb haben wir sie hier bewusst weggelassen. Dokumentiert ist dagegen das Gebotsmodell: OpenAI unterstützt CPM, Cost-per-Click und conversion-optimierten Cost-per-Click.

Sehen Werbetreibende, was Menschen in ChatGPT schreiben?

Nein. OpenAIs Vice President of Ads hat festgehalten, dass Werbetreibende keinen Zugriff auf die Chat-Verläufe erhalten und dass Informationen aus Gesprächen nicht weitergegeben werden. Anzeigen sind gekennzeichnet und sichtbar von der Antwort getrennt, und OpenAI hält fest, dass Werbung den Inhalt der Antworten nicht beeinflusst.

Ist das ein guter Kanal für B2B?

Weniger als für Konsumkategorien, und der Grund ist struktureller Natur. Entscheiderinnen und Entscheider sitzen häufig auf Plus-, Business- oder Enterprise-Zugängen, die alle werbefrei sind. Damit fällt ein grosser Teil eines typischen B2B-Publikums weg, bevor die Ausrichtung überhaupt beginnt. Konsumkategorien mit recherchestarkem Kauf passen anfangs besser.

Wie sollte die Messung aufgesetzt werden?

Bevor Budget fliesst. OpenAI stellt einen Pixel, eine Conversions API und Anbindungen an Messlösungen von Drittanbietern bereit, also gehören serverseitiges Tracking und eine saubere Conversion-Definition in die Aufbauphase. Wird die Messung erst nach dem Start nachgerüstet, entsteht ein Zeitraum an Ausgaben, der sich nicht bewerten lässt.

Wie hängt das mit organischen Zitierungen in ChatGPT-Antworten zusammen?

Es sind zwei Hebel auf derselben Fläche. Bezahlte Platzierungen erscheinen unter der Antwort und sind als Werbung gekennzeichnet. Die organische Zitierung innerhalb der Antwort beeinflusst Generative Engine Optimization, die auf strukturierten, antwortbereiten Inhalten und glaubwürdigen Quellen aufbaut. Wer nur eines finanziert, lässt die halbe Fläche ungenutzt.

Seit wann sind ChatGPT Ads in der Schweiz verfügbar?

Seit dem 24. August 2026. OpenAI hat den Schritt am 18. August angekündigt und das Format sechs Tage später in 31 europäischen Märkten scharf geschaltet, die Schweiz gehört dazu. Zuvor hatte das Unternehmen Anzeigen ab Februar 2026 in den USA pilotiert und vor dem europäischen Start auf acht weitere Märkte ausgeweitet.

Wer sieht Werbung in ChatGPT?

Nur Nutzerinnen und Nutzer der Tarife Free und Go. Gemäss OpenAIs Hilfe-Dokumentation bleiben Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu werbefrei. Der Go-Tarif kostet rund sieben Euro im Monat. Das erreichbare Publikum tendiert damit zu Menschen, die sich entschieden haben, für einen KI-Assistenten nichts oder sehr wenig zu zahlen.

Sind ChatGPT-Anzeigen in der Schweiz personalisiert?

Nein, zum Start nicht. OpenAI hält fest, dass personalisierte Werbung im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz zunächst nicht verfügbar ist. Für die Anzeigenauswahl zählen das Gesprächsthema, der ungefähre Standort und der Gerätetyp. In den USA können dagegen gespeicherte Erinnerungen und jüngere Chats einfliessen.

Kann ich ChatGPT Ads selbst über ein Self-Service-Tool buchen?

In der Schweiz noch nicht. OpenAIs Verfügbarkeitstabelle für den Ads Manager führt die Schweiz als «Coming Soon», zusammen mit allen anderen europäischen Märkten. Selbstbedienung läuft derzeit in Märkten wie den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Japan und Australien. OpenAI kündigt den Ads Manager für Europa später in diesem Quartal an.

Wie buchen Schweizer Werbetreibende heute eine Kampagne?

Über zwei Wege. Entweder direkt über OpenAIs Ads-Solutions-Team, das auf grössere Werbekunden zielt und mit einem Vertriebsformular beginnt, oder über Agentur- und Technologiepartner, den Weg, den OpenAI für den europäischen Start zuerst nennt. In beiden Fällen werden Budgets im Gespräch vereinbart statt in einer Oberfläche gesetzt.

Sehen Werbetreibende, was Menschen in ChatGPT schreiben?

Nein. OpenAIs Vice President of Ads hat festgehalten, dass Werbetreibende keinen Zugriff auf die Chat-Verläufe erhalten und dass Informationen aus Gesprächen nicht weitergegeben werden. Anzeigen sind gekennzeichnet und sichtbar von der Antwort getrennt, und OpenAI hält fest, dass Werbung den Inhalt der Antworten nicht beeinflusst.

Ist das ein guter Kanal für B2B?

Weniger als für Konsumkategorien, und der Grund ist struktureller Natur. Entscheiderinnen und Entscheider sitzen häufig auf Plus-, Business- oder Enterprise-Zugängen, die alle werbefrei sind. Damit fällt ein grosser Teil eines typischen B2B-Publikums weg, bevor die Ausrichtung überhaupt beginnt. Konsumkategorien mit recherchestarkem Kauf passen anfangs besser.

Wie sollte die Messung aufgesetzt werden?

Bevor Budget fliesst. OpenAI stellt einen Pixel, eine Conversions API und Anbindungen an Messlösungen von Drittanbietern bereit, also gehören serverseitiges Tracking und eine saubere Conversion-Definition in die Aufbauphase. Wird die Messung erst nach dem Start nachgerüstet, entsteht ein Zeitraum an Ausgaben, der sich nicht bewerten lässt.

Wie hängt das mit organischen Zitierungen in ChatGPT-Antworten zusammen?

Es sind zwei Hebel auf derselben Fläche. Bezahlte Platzierungen erscheinen unter der Antwort und sind als Werbung gekennzeichnet. Die organische Zitierung innerhalb der Antwort beeinflusst Generative Engine Optimization, die auf strukturierten, antwortbereiten Inhalten und glaubwürdigen Quellen aufbaut. Wer nur eines finanziert, lässt die halbe Fläche ungenutzt.

Seit wann sind ChatGPT Ads in der Schweiz verfügbar?

Seit dem 24. August 2026. OpenAI hat den Schritt am 18. August angekündigt und das Format sechs Tage später in 31 europäischen Märkten scharf geschaltet, die Schweiz gehört dazu. Zuvor hatte das Unternehmen Anzeigen ab Februar 2026 in den USA pilotiert und vor dem europäischen Start auf acht weitere Märkte ausgeweitet.

Wer sieht Werbung in ChatGPT?

Nur Nutzerinnen und Nutzer der Tarife Free und Go. Gemäss OpenAIs Hilfe-Dokumentation bleiben Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu werbefrei. Der Go-Tarif kostet rund sieben Euro im Monat. Das erreichbare Publikum tendiert damit zu Menschen, die sich entschieden haben, für einen KI-Assistenten nichts oder sehr wenig zu zahlen.

Sind ChatGPT-Anzeigen in der Schweiz personalisiert?

Nein, zum Start nicht. OpenAI hält fest, dass personalisierte Werbung im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz zunächst nicht verfügbar ist. Für die Anzeigenauswahl zählen das Gesprächsthema, der ungefähre Standort und der Gerätetyp. In den USA können dagegen gespeicherte Erinnerungen und jüngere Chats einfliessen.

Kann ich ChatGPT Ads selbst über ein Self-Service-Tool buchen?

In der Schweiz noch nicht. OpenAIs Verfügbarkeitstabelle für den Ads Manager führt die Schweiz als «Coming Soon», zusammen mit allen anderen europäischen Märkten. Selbstbedienung läuft derzeit in Märkten wie den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Japan und Australien. OpenAI kündigt den Ads Manager für Europa später in diesem Quartal an.

Wie buchen Schweizer Werbetreibende heute eine Kampagne?

Über zwei Wege. Entweder direkt über OpenAIs Ads-Solutions-Team, das auf grössere Werbekunden zielt und mit einem Vertriebsformular beginnt, oder über Agentur- und Technologiepartner, den Weg, den OpenAI für den europäischen Start zuerst nennt. In beiden Fällen werden Budgets im Gespräch vereinbart statt in einer Oberfläche gesetzt.

Sehen Werbetreibende, was Menschen in ChatGPT schreiben?

Nein. OpenAIs Vice President of Ads hat festgehalten, dass Werbetreibende keinen Zugriff auf die Chat-Verläufe erhalten und dass Informationen aus Gesprächen nicht weitergegeben werden. Anzeigen sind gekennzeichnet und sichtbar von der Antwort getrennt, und OpenAI hält fest, dass Werbung den Inhalt der Antworten nicht beeinflusst.

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