KI-Video und UGC: Was heute produzierbar ist und was nicht

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KI-Video ist Bewegtbild, das ein Diffusionsmodell aus einem Text- oder Bildprompt erzeugt, ohne Kamera. UGC, also nutzergenerierter Inhalt, ist das Gegenteil: echtes Material, von echten Menschen gefilmt, meist mit dem Handy und bewusst roh. Beides wird in einen Topf geworfen, weil beides günstige Menge verspricht, und genau dort gehen die meisten Briefings schief. Dieser Artikel zeigt, was die zwei Formate 2026 wirklich leisten, was seit dem 2. August 2026 rechtlich gilt und wie du eine Produktion aufbaust, die den nächsten Werkzeugwechsel übersteht. Zur Offenlegung: Collective Agency produziert KI-Content für Schweizer Marken, wir haben hier also ein kommerzielles Interesse. Alle Zahlen unten sind auf Primärquellen zurückgeführt.

Was unterscheidet KI-Video und UGC tatsächlich?

Die Unterscheidung ist wichtig, weil die beiden verschiedene Probleme lösen. Ein Briefing, das sie verwechselt, erzeugt teure Enttäuschung.

KI-Video gibt dir Kontrolle über Dinge, die eine Kamera nur schwer liefert: ein Produkt an einem Ort, an dem du nie warst, eine Szene ohne Bewilligung, zwanzig Varianten derselben Einstellung mit jeweils anderem Hintergrund. Was es dir nicht gibt, ist Glaubwürdigkeit. Zuschauerinnen und Zuschauer erkennen die Machart zunehmend, und in einem Feed voller solcher Bilder liest sich Perfektion als Werbung.

UGC liefert genau das Umgekehrte. Es wirkt glaubwürdig, weil es unperfekt ist, und funktioniert an Platzierungen, an denen ein polierter Spot weggewischt wird. Was es dir nicht gibt, sind Kontrolle und Tempo. Du hängst von Creators ab, von ihren Kalendern und ihrer Auslegung deines Briefings.

Eine brauchbare Entscheidungshilfe:

  • Die Botschaft lebt von Vertrauen: ein Testimonial, ein Anwendungsfall, eine Empfehlung. Nimm UGC. KI kann Glaubwürdigkeit nicht herstellen, und so zu tun als ob, ist der Punkt, an dem die rechtlichen Probleme beginnen.

  • Die Botschaft lebt davon, dass das Produkt richtig aussieht: Materialien, Farbvarianten, ein Ort, ein Szenario. KI-Video ist oft schneller und günstiger als ein Dreh, und niemand wird getäuscht.

  • Du brauchst dreissig Varianten einer Idee zum Testen. KI-Video, weil die dreissigste Variante fast nichts mehr kostet.

  • Du brauchst ein Leitmotiv, das eine Kampagne ein Jahr lang trägt. Dreh es. Der Kostenunterschied verschwindet über zwölf Monate, und das Ergebnis altert nicht so, wie generiertes Material altert.

Der häufigste Fehler, den wir sehen: KI-Video als billigere Kamera zu behandeln. Es ist keine billigere Kamera. Es ist ein anderes Instrument mit anderen Schwächen.

Was kann KI-Video 2026 wirklich, und wo scheitert es?

Die ehrliche Antwort: Zwischen Demo und Auslieferung klafft weiterhin eine Lücke, und sie liegt an vorhersehbaren Stellen.

Was heute verlässlich funktioniert: kurze Einstellungen von fünf bis zehn Sekunden, Produkt- und Objektbewegung, Kamerafahrten durch eine Szene, Atmosphäre und Textur sowie stilisierte Welten, die gar nicht behaupten, echt zu sein. Synchrone Sprache ist so weit, dass eine erzeugte Stimme sich im kurzen Schnitt nicht mehr sofort verrät.

Was weiterhin scheitert und wofür du planen solltest:

  • Konsistenz über mehrere Einstellungen. Dieselbe Figur in drei Schnitten ist auch mit Referenzbildern Arbeit, keine Einstellung im Menü.

  • Hände, Text und Logos. Alles mit feiner Struktur und einer richtigen Antwort ist die Stelle, an der Generierung sichtbar bricht.

  • Physikalische Genauigkeit des eigenen Produkts. Ein Modell, das deine Verpackung nie gesehen hat, erfindet sie, und zwar überzeugt.

  • Lange Einstellungen. Jenseits von etwa zehn Sekunden zerfällt die Kohärenz, und du schneidest um Artefakte herum, statt zu erzählen.

Es gibt einen billigen Test, bevor Budget fliesst. Nimm dein echtes Produkt, gib einem Modell drei Referenzen und verlange fünf Sekunden, in denen es sich auf einer schlichten Fläche dreht. Kommt die Verpackung falsch zurück, driftet die Form oder löst sich das Logo auf, wird auch besseres Prompten das in dieser Kampagne nicht mehr richten. Dann hast du es zum Preis weniger Generierungen gelernt statt mitten in der Produktion. Wir machen das in jedem Projekt, bevor wir Generierung überhaupt anbieten.

Für die Planung heisst das: KI-Video ist ein Werkzeug auf Einstellungsebene, nicht auf Filmebene. Briefings, die aus einem Prompt einen fertigen Dreissigsekünder erwarten, laufen aus dem Ruder. Briefings, die Generierung als eine Abteilung im Schnitt behandeln, neben Stock, gedrehtem Material und Motion Design, kommen an.

«Ein fotorealistisches KI-Bild, das Menschen, Produkte oder Situationen naturgetreu darstellt, kann unter die Kennzeichnungspflicht fallen.» Zur Analyse.

Tobias Voßberg, IP-Anwalt für Urheberrecht, KI und Medien, 2026, KI-Kennzeichnung in der Werbung nach der KI-Verordnung

Was gilt seit dem 2. August 2026 rechtlich?

Diesen Teil überspringen die meisten Produktionsgespräche, und er hat sich so kürzlich geändert, dass viele veröffentlichte Ratschläge überholt sind. Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung gelten seit dem 2. August 2026.

Wichtiger als die Schlagzeile ist der Aufbau. Die Pflicht zur technischen Markierung trifft die Anbieter, also die Unternehmen, welche die Generierungswerkzeuge bauen. Werbetreibende gelten als Betreiber, und ihre Pflicht ist enger: Sie müssen offenlegen, wenn Menschen Deepfakes ausgesetzt sind, und bei KI-generierten Inhalten zu Fragen von öffentlichem Interesse, die ohne menschliche Prüfung veröffentlicht werden.

Die verbreitete Sorge, dass nun jedes KI-gestützte Einzelbild ein sichtbares Label braucht, ist also falsch. Der umgekehrte Schluss ist aber genauso falsch. Eine fotorealistische Darstellung einer Person, eines Produkts oder einer Situation, die eine Zuschauerin für eine Aufnahme halten würde, ist genau der Fall, für den die Regeln geschrieben wurden.

In der Schweiz ist die Lage anders, und sie gehört präzise gesagt, weil sie oft falsch wiedergegeben wird:

  • Es gibt keine allgemeine Schweizer Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Werbung, und es ist auch keine beschlossen. Das Parlament hat eine spezifische Deepfake-Regulierung im Mai 2025 abgelehnt.

  • Der Bundesrat verfolgt einen eigenen Ansatz, eine Vernehmlassungsvorlage wird bis Ende 2026 erwartet. Transparenz ist dabei ausdrücklich als Thema genannt.

  • Bestehendes Recht gilt ohnehin: Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und Lauterkeitsrecht. Eine Produktion als etwas auszugeben, das sie nicht ist, ist auch ohne KI-Regel angreifbar.

  • Wer in die EU hinein wirbt, wird von den EU-Regeln erfasst, unabhängig vom Sitz des Unternehmens.

Unsere praktische Haltung: kennzeichnen, wenn eine vernünftige Zuschauerin generiertes Material für die Aufnahme eines tatsächlichen Vorgangs halten könnte. Diese Schwelle lässt sich leichter verteidigen als jeder Gesetzestext, und sie trägt in beiden Rechtsräumen. Über die Bildseite haben wir separat geschrieben, in KI-Bilder in der Werbung und die Rechtslage in der Schweiz.

Warum du keine Produktion auf ein einzelnes Werkzeug bauen solltest

Dazu läuft diesen Monat ein konkretes Beispiel aus. Am 24. März 2026 hat OpenAI Entwicklerinnen und Entwickler darüber informiert, dass die Videos-API und die Sora-2-Modelle am 24. September 2026 aus der API entfernt werden. Wer eine Produktionsstrecke auf diesen Endpunkt gebaut hat, hatte sechs Monate Zeit für den Wechsel, und die Frist ist jetzt in Tagen zu zählen.

Das ist keine Kritik an OpenAI. Die veröffentlichten Fristen sind klar und fair: mindestens sechs Monate für allgemein verfügbare Modelle, mindestens drei Monate für spezialisierte Varianten und bis hinunter zu zwei Wochen für alles, was als Preview gekennzeichnet ist. Das Unternehmen schreibt ausdrücklich, dass Preview-Modelle für geschäftskritische Produktion nicht empfohlen sind, solange du nicht kurzfristig migrieren kannst.

Die Lehre betrifft die Organisation, nicht die Anbieterwahl. Ein Aufbau, der so etwas übersteht, sieht so aus:

  1. Prompts und Referenzen liegen als dokumentierte Assets vor, nicht in einem Chatverlauf, der mit dem Konto verschwindet.

  2. Eine definierte Ausgabespezifikation, also Auflösung, Seitenverhältnisse, Farbbehandlung und Lieferformat, damit ein neues Modell am alten gemessen statt geschätzt werden kann.

  3. Mindestens zwei qualifizierte Werkzeuge je Aufgabe, damit eine Abschaltung ein Wechsel bleibt und kein Neuaufbau wird.

  4. Rechte und Herkunft je Asset dokumentiert, inklusive des Modells, das es erzeugt hat. Wenn später Kennzeichnungsfragen auftauchen, ist das die einzige Stelle, die sie beantwortet.

Teams, die Generierung als Abo behandeln, bauen bei jeder Marktbewegung neu. Teams, die sie als dokumentierten Prozess behandeln, ändern eine Zeile in einer Spezifikation.

Wie ein belastbarer Produktionsaufbau aussieht

Am häufigsten werden wir gefragt, womit man anfangen soll. Die Reihenfolge unten bildet ab, woran Projekte tatsächlich scheitern, nicht was am spannendsten zu bauen ist.

  • Repariere das Briefing vor dem Werkzeug. Die meisten enttäuschenden KI-Videos gehen auf ein Briefing zurück, das eine Optik beschrieben hat statt einer Botschaft. Generierung verstärkt alles, was im Briefing steht, auch dessen Unschärfe.

  • Baue zuerst den Referenzsatz. Dein Produkt, deine Farben, deine Typografie, deine Menschen, einmal sauber erfasst. Jedes generierte Asset wird danach daran gemessen, und ohne ihn bekommst du plausibles Material eines Produkts, das nicht deines ist.

  • Lege die Kennzeichnungsschwelle vorher fest und schreibe sie auf. Von Fall zu Fall unter Termindruck zu entscheiden, führt zu uneinheitlicher Offenlegung, und Uneinheitlichkeit ist schlechter als jede der beiden Entscheidungen.

  • Trenne Leitmotiv von Menge. Ein oder zwei Assets tragen die Kampagne und verdienen einen Dreh oder ernsthafte Postproduktion. Die Varianten drumherum sind die Stelle, an der Generierung sich rechnet.

  • Miss Creative-Ermüdung, nicht Produktionskosten. Die Ersparnis gegenüber einem Dreh ist real, aber klein. Die Ersparnis, ein ermüdetes Creative in Tagen statt Wochen zu ersetzen, ist die Stelle, an der sich das Budget wirklich bewegt.

Zu UGC gehört ein Satz im Klartext: Generiertes Material, das wie UGC aussehen soll, ist das Riskanteste in diesem Feld. Es leiht sich die Glaubwürdigkeit einer echten Person ohne eine echte Person, und genau darauf zielen die Transparenzregeln. Es ist der Fall, in dem sich eine Zuschauerin zu Recht getäuscht fühlt. Wenn du die UGC-Wirkung willst, arbeite mit Creators. Wenn du Menge und Kontrolle willst, generiere und lass es aussehen wie das, was es ist.

Wie sich KI-gestützte Inhalte in der Suche und in KI-Antworten verhalten, haben wir separat behandelt, in Google-Indexierung von KI-Inhalten und in AI Content Creation dominiert den Feed.

Planst du KI-Video oder UGC für eine Kampagne?

Wir bauen KI-gestützte Content-Produktion für Schweizer Marken von Zürich aus: Referenzsysteme, Generierung, Schnitt und die Kennzeichnungsentscheidungen, die dazugehören. Wenn du eine ehrliche Einschätzung willst, ob deine nächste Kampagne ein Generierungs-, ein UGC- oder ein Drehfall ist, sprich mit uns. Wenn die ehrliche Antwort lautet, eine Kamera zu mieten, sagen wir das.

«KI-Anbieter müssen ihre Systeme so gestalten, dass Nutzerinnen und Nutzer erfahren, wenn sie direkt mit einer KI interagieren, und sie müssen maschinenlesbare Markierungen ergänzen, welche die Erkennung KI-generierter oder manipulierter Inhalte ermöglichen.» Zu den Leitlinien.

Europäische Kommission, 2026, Leitlinien zu den Transparenzpflichten für Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme, 20. Juli 2026

Zusammenfassung

KI-Video und UGC werden regelmässig in einen Topf geworfen, weil beide günstige Menge versprechen. Tatsächlich lösen sie gegensätzliche Probleme: Generierung gibt Kontrolle, UGC gibt Glaubwürdigkeit. Dieser Artikel zeigt, was KI-Video 2026 verlässlich liefert und wo es weiterhin scheitert, was die EU-KI-Verordnung seit dem 2. August 2026 verlangt und warum die Schweiz keine allgemeine Kennzeichnungspflicht kennt, bestehendes Recht aber trotzdem greift. Er erklärt ausserdem, warum eine Produktion auf einem einzelnen Werkzeug fragil ist, mit der Abschaltung von OpenAIs Videos-API am 24. September 2026 als laufendem Beispiel, und beschreibt einen Aufbau, der den nächsten Modellwechsel übersteht.

FAQ

Title

Was ist der Unterschied zwischen KI-Video und UGC?

KI-Video entsteht aus einem Prompt ohne Kamera und gibt dir Kontrolle über Szenen, Varianten und Orte. UGC ist echtes Material, von echten Menschen gefilmt, und gibt dir Glaubwürdigkeit. Sie lösen gegensätzliche Probleme. Generierung kann Vertrauen nicht herstellen, und UGC lässt sich nicht über Nacht in dreissig kontrollierten Varianten produzieren.

Muss KI-generierte Werbung in der Schweiz gekennzeichnet werden?

Es gibt keine allgemeine Schweizer Kennzeichnungspflicht, und es ist auch keine beschlossen. Das Parlament hat eine spezifische Deepfake-Regulierung im Mai 2025 abgelehnt. Bestehendes Recht gilt weiterhin, insbesondere Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und Lauterkeitsrecht. Der Bundesrat bereitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage vor, Transparenz ist als Thema genannt.

Was verlangt die EU-KI-Verordnung, und betrifft sie Schweizer Unternehmen?

Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. Anbieter von Generierungswerkzeugen müssen maschinenlesbare Markierungen ergänzen, damit KI-Inhalte erkennbar sind. Werbetreibende gelten als Betreiber und müssen Deepfakes offenlegen sowie KI-Inhalte zu Fragen öffentlichen Interesses ohne menschliche Prüfung. Wer in die EU wirbt, wird erfasst, unabhängig vom Firmensitz.

Braucht also jedes KI-gestützte Einzelbild ein sichtbares Label?

Nein, und dieses Missverständnis ist weit verbreitet. Die technische Markierungspflicht trifft die Werkzeuganbieter, nicht die Werbetreibenden. Die Offenlegungspflicht für Werbetreibende ist enger. Unsere praktische Schwelle: kennzeichnen, wenn eine vernünftige Zuschauerin generiertes Material für die Aufnahme eines tatsächlichen Vorgangs halten könnte.

Was kann KI-Video heute verlässlich produzieren?

Kurze Einstellungen von etwa fünf bis zehn Sekunden, Produkt- und Objektbewegung, Kamerafahrten durch eine Szene, Atmosphäre und Textur sowie stilisierte Welten, die nicht behaupten, echt zu sein. Synchrone Sprache ist so weit, dass eine erzeugte Stimme sich im kurzen Schnitt nicht mehr sofort verrät.

Wo scheitert KI-Video weiterhin?

An der Konsistenz derselben Figur über mehrere Einstellungen, an Händen, Text und Logos, an der physikalischen Genauigkeit des eigenen Produkts und an allem, was länger als etwa zehn Sekunden dauert. Ein Modell, das deine Verpackung nie gesehen hat, erfindet sie überzeugt. Deshalb zählt ein sauberer Referenzsatz mehr als die Wahl des Werkzeugs.

Ist generiertes Material im UGC-Look eine gute Idee?

Es ist das Riskanteste in diesem Feld. Es leiht sich die Glaubwürdigkeit einer echten Person ohne eine echte Person, und genau darauf zielen die Transparenzregeln. Es ist der Fall, in dem sich eine Zuschauerin zu Recht getäuscht fühlt. Wenn du die UGC-Wirkung willst, arbeite mit Creators.

Was kostet KI-Videoproduktion im Vergleich zu einem Dreh?

Die Ersparnis bei einem einzelnen Asset ist real, aber kleiner als erwartet, sobald Referenzaufbau, Art Direction, Auswahl und Postproduktion mitgerechnet werden. Mit der Menge dreht sich die Rechnung: Die dreissigste Variante kostet fast nichts mehr, und genau dort schlägt Generierung einen Dreh.

Wie vermeide ich die Abhängigkeit von einem einzelnen KI-Werkzeug?

Prompts und Referenzen als dokumentierte Assets ablegen statt im Chatverlauf, eine Ausgabespezifikation definieren, damit ein neues Modell am alten gemessen werden kann, mindestens zwei Werkzeuge je Aufgabe qualifizieren und Rechte sowie Herkunft je Asset dokumentieren, inklusive Modell. OpenAI hat die Videos-API und die Sora-2-Modelle am 24. September 2026 entfernt, sechs Monate nach Ankündigung.

Sollen wir mit KI-Video oder mit UGC beginnen?

Beginne mit der Botschaft. Lebt sie von Vertrauen, arbeite mit Creators. Lebt sie davon, dass das Produkt richtig aussieht, oder brauchst du viele Varianten zum Testen, dann generiere. Die meisten enttäuschenden Ergebnisse gehen auf ein Briefing zurück, das eine Optik statt einer Botschaft beschrieben hat, denn Generierung verstärkt jede Unschärfe im Briefing.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Video und UGC?

KI-Video entsteht aus einem Prompt ohne Kamera und gibt dir Kontrolle über Szenen, Varianten und Orte. UGC ist echtes Material, von echten Menschen gefilmt, und gibt dir Glaubwürdigkeit. Sie lösen gegensätzliche Probleme. Generierung kann Vertrauen nicht herstellen, und UGC lässt sich nicht über Nacht in dreissig kontrollierten Varianten produzieren.

Muss KI-generierte Werbung in der Schweiz gekennzeichnet werden?

Es gibt keine allgemeine Schweizer Kennzeichnungspflicht, und es ist auch keine beschlossen. Das Parlament hat eine spezifische Deepfake-Regulierung im Mai 2025 abgelehnt. Bestehendes Recht gilt weiterhin, insbesondere Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und Lauterkeitsrecht. Der Bundesrat bereitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage vor, Transparenz ist als Thema genannt.

Was verlangt die EU-KI-Verordnung, und betrifft sie Schweizer Unternehmen?

Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. Anbieter von Generierungswerkzeugen müssen maschinenlesbare Markierungen ergänzen, damit KI-Inhalte erkennbar sind. Werbetreibende gelten als Betreiber und müssen Deepfakes offenlegen sowie KI-Inhalte zu Fragen öffentlichen Interesses ohne menschliche Prüfung. Wer in die EU wirbt, wird erfasst, unabhängig vom Firmensitz.

Braucht also jedes KI-gestützte Einzelbild ein sichtbares Label?

Nein, und dieses Missverständnis ist weit verbreitet. Die technische Markierungspflicht trifft die Werkzeuganbieter, nicht die Werbetreibenden. Die Offenlegungspflicht für Werbetreibende ist enger. Unsere praktische Schwelle: kennzeichnen, wenn eine vernünftige Zuschauerin generiertes Material für die Aufnahme eines tatsächlichen Vorgangs halten könnte.

Was kann KI-Video heute verlässlich produzieren?

Kurze Einstellungen von etwa fünf bis zehn Sekunden, Produkt- und Objektbewegung, Kamerafahrten durch eine Szene, Atmosphäre und Textur sowie stilisierte Welten, die nicht behaupten, echt zu sein. Synchrone Sprache ist so weit, dass eine erzeugte Stimme sich im kurzen Schnitt nicht mehr sofort verrät.

Ist generiertes Material im UGC-Look eine gute Idee?

Es ist das Riskanteste in diesem Feld. Es leiht sich die Glaubwürdigkeit einer echten Person ohne eine echte Person, und genau darauf zielen die Transparenzregeln. Es ist der Fall, in dem sich eine Zuschauerin zu Recht getäuscht fühlt. Wenn du die UGC-Wirkung willst, arbeite mit Creators.

Was kostet KI-Videoproduktion im Vergleich zu einem Dreh?

Die Ersparnis bei einem einzelnen Asset ist real, aber kleiner als erwartet, sobald Referenzaufbau, Art Direction, Auswahl und Postproduktion mitgerechnet werden. Mit der Menge dreht sich die Rechnung: Die dreissigste Variante kostet fast nichts mehr, und genau dort schlägt Generierung einen Dreh.

Wie vermeide ich die Abhängigkeit von einem einzelnen KI-Werkzeug?

Prompts und Referenzen als dokumentierte Assets ablegen statt im Chatverlauf, eine Ausgabespezifikation definieren, damit ein neues Modell am alten gemessen werden kann, mindestens zwei Werkzeuge je Aufgabe qualifizieren und Rechte sowie Herkunft je Asset dokumentieren, inklusive Modell. OpenAI hat die Videos-API und die Sora-2-Modelle am 24. September 2026 entfernt, sechs Monate nach Ankündigung.

Sollen wir mit KI-Video oder mit UGC beginnen?

Beginne mit der Botschaft. Lebt sie von Vertrauen, arbeite mit Creators. Lebt sie davon, dass das Produkt richtig aussieht, oder brauchst du viele Varianten zum Testen, dann generiere. Die meisten enttäuschenden Ergebnisse gehen auf ein Briefing zurück, das eine Optik statt einer Botschaft beschrieben hat, denn Generierung verstärkt jede Unschärfe im Briefing.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Video und UGC?

KI-Video entsteht aus einem Prompt ohne Kamera und gibt dir Kontrolle über Szenen, Varianten und Orte. UGC ist echtes Material, von echten Menschen gefilmt, und gibt dir Glaubwürdigkeit. Sie lösen gegensätzliche Probleme. Generierung kann Vertrauen nicht herstellen, und UGC lässt sich nicht über Nacht in dreissig kontrollierten Varianten produzieren.

Muss KI-generierte Werbung in der Schweiz gekennzeichnet werden?

Es gibt keine allgemeine Schweizer Kennzeichnungspflicht, und es ist auch keine beschlossen. Das Parlament hat eine spezifische Deepfake-Regulierung im Mai 2025 abgelehnt. Bestehendes Recht gilt weiterhin, insbesondere Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht und Lauterkeitsrecht. Der Bundesrat bereitet bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage vor, Transparenz ist als Thema genannt.

Was verlangt die EU-KI-Verordnung, und betrifft sie Schweizer Unternehmen?

Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. Anbieter von Generierungswerkzeugen müssen maschinenlesbare Markierungen ergänzen, damit KI-Inhalte erkennbar sind. Werbetreibende gelten als Betreiber und müssen Deepfakes offenlegen sowie KI-Inhalte zu Fragen öffentlichen Interesses ohne menschliche Prüfung. Wer in die EU wirbt, wird erfasst, unabhängig vom Firmensitz.

Braucht also jedes KI-gestützte Einzelbild ein sichtbares Label?

Nein, und dieses Missverständnis ist weit verbreitet. Die technische Markierungspflicht trifft die Werkzeuganbieter, nicht die Werbetreibenden. Die Offenlegungspflicht für Werbetreibende ist enger. Unsere praktische Schwelle: kennzeichnen, wenn eine vernünftige Zuschauerin generiertes Material für die Aufnahme eines tatsächlichen Vorgangs halten könnte.

Was kann KI-Video heute verlässlich produzieren?

Kurze Einstellungen von etwa fünf bis zehn Sekunden, Produkt- und Objektbewegung, Kamerafahrten durch eine Szene, Atmosphäre und Textur sowie stilisierte Welten, die nicht behaupten, echt zu sein. Synchrone Sprache ist so weit, dass eine erzeugte Stimme sich im kurzen Schnitt nicht mehr sofort verrät.

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Wir nehmen bewusst nur eine begrenzte Anzahl Mandate an – gerade genug, um jedem die Aufmerksamkeit und das Engagement zu schenken, die für aussergewöhnliche Arbeit nötig sind. Wenn du eine ambitionierte Marke mit einer komplexen Herausforderung hast, erzähl uns davon: deine Vision, der Umfang, der Zeitplan und das Budget. Wir prüfen, ob wir zusammenpassen, und melden uns in Kürze bei dir.

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